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Lieder-Lust in Ohmden
Die Liederlust Ohmden hat zur Jahreshauptversammlung
eingeladen und viele Vereinsmitglieder nutzten diese Möglichkeit, um sich über
die Vereinsaktivitäten zu informieren.
Mit dem Lied “Du -
wir sind da, so richtig da, mit allem was wir haben, mit Haut und Haar...”
wurde die Versammlung eröffnet. In dieser gesungenen Botschaft verbirgt sich
bereits die ganze Zuversicht, die sich in den Aktivitäten der singenden
Gemeinschaft in Ohmden widerspiegelt.
Danach begrüßte der 1. Vorsitzende Johann Steffl die
Besucher. Dabei wurde auch der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht. Der Chor
verband dieses Gedenken mit dem vierstimmigen Kanon “Da pacem Domine” (Verleih
uns Frieden, Herr Gott, in unseren Tagen).
Nun war es Bertram Schattel vorbehalten, das Vereinsjahr
2010 aus Sicht des Chorleiters Revue passieren zu lassen. Besonders erwähnte er
die Auftritte der Liederlust Ohmden beim Jubiläumssingen in Hepsisau, das
Konzert zum eigenen Jubiläum „175 Jahre Chorgesang in Ohmden“ und das Benefizkonzert im Kurhaus in Bad Boll. Bei den Konzerten in
Ohmden und Bad Boll gestaltete erstmals MÄNNERSACHEliederlust das Programm mit;
für die zahlreichen Zuhörer ein besonderes Erlebnis. Dies konnte man dann auch
im Teckbote nachlesen, da brachte es Gabrielle Rolf auf den Punkt „in Ohmden
herrscht Lieder-Lust“. Neben den beiden Chören der Liederlust gilt seine
Fürsorge ganz besonders „Schule singt“ bei diesem Kooperationsprojekt ist
Chorleiter Bertram Schattel allwöchentlich in der Grundschule Ohmden um mit den
Kindern zu singen und zu gestalten. Solch tolle Voraussetzungen ermöglichen es
ihm als Chorleiter immer wieder Neues zum Teil Generationsübergreifendes zu gestalten. In Ohmden stellt sich immer
wieder die musikalische Herausforderung, Tradition und Moderne zu verbinden.
Hier sind die Chormitglieder offen für Neues, ganz egal ob es sich um die
Kooperationsveranstaltung „Flatsch –die Reise eines Wassertropfens“ oder um das
Projekt 2012 „Weilheimer Messe“ handelt. Die Voraussetzungen in Ohmden sind für ihn optimal, die Chormitglieder und
die Vorstandschaft ermöglichen es auch
mal zu experimentieren. Aus seiner Sicht findet er seine Arbeit in Ohmden unglaublich anspornend und bereichernd, für
ihn ist die neue Saison sehr spannend. „Mal sehen und hören was wir alles bei
den bevorstehenden Konzerten und Projekten auf die Beine stellen können. Ich
freue mich auf die neuen Aufgaben!“
Danach folgte der Bericht der Schriftführerin Andrea
Haußmann. Es war wie immer ein besonderes Highlight, den Jahresrückblick in
einer einstündigen digitalen Bildschau mitzuerleben. Alle Vereinsmitglieder
konnten so nochmals die einzelnen Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr
nachempfinden. Die begeisterten Versammlungsbesucher bedankten sich bei der
Schriftführerin mit einem fulminanten
Beifall für die gelungene Präsentation.
Die Kassenverwalterin Sabine Haußmann berichtete von
einer ausgeglichenen Kassenlage. Kurz, aber sehr präzise gab sie über die
einzelnen Kassenpositionen Auskunft. Besonders erwähnte sie die Verbindung zum
“Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.” und die langjährige
Verbindung mit der Ohmdener Grundschule. “Schule singt” ist in dieser Form
sicherlich kein alltägliches Kooperationsprojekt sondern für den Verein eine
ganzjährige Herausforderung. Denn allwöchentlich ist unser Chorleiter in
Ohmdens Schule tätig. Eine Aufgabenstellung, die von der Liederlust auch
finanziell sehr gefördert wird.
Leider waren bei der Versammlung beide Kassenprüfer
verhindert, deshalb wurde das Prüfungsergebnis bereits im Vorfeld von
Kassenprüfer Hans-Albert Harsch schriftlich abgegeben. Darin wurde der
Kassenverwalterin eine saubere, korrekte und ordnungsgemäße Kassenführung
bestätigt.
Nach der einstimmigen Entlastung für das Vorstandsteam
standen „Neuwahlen“ auf dem Tagesordnungspunkt. Fast die gesamte Vorstandschaft
galt es neu zu wählen. Aber Dank der Vorgespräche und Dank der Bereitschaft der
bisherigen Amtsinhaber konnten alle Vorstandsposten einstimmig gewählt werden.
Nach dem Tagesordnungspunkt -Wahlen- stellt sich die
Vorstandschaft wie folgt zusammen:
1.
Vorsitzender: Johann Steffl
2. Vorsitzender: Thomas Schmid
Kassenverwaltung: Sabine Haußmann
Schriftführung: Andrea
Haußmann
Beisitzer: Jutta Schwarz, Hans-Günther Haußmann, Roland Haußmann
Vertreter MÄNNERSACHE: Stefan Keisers u. Steffen Bühler.
Kassenprüfer: Hans-Albert Harsch u. Karen Gundelsweiler
Frauenbeauftragte
(Ansprechperson für Chorverband) Ingrid Lang
Bei der Liederlust Ohmden ist es eine liebgeworden
Gepflogenheit, den treuen Chormitgliedern zu danken. Vorsitzender Johann Steffl
durfte bei dieser Gelegenheit 8 „Sängergläser“ überreichen, ebenso ein kleines
Dankeschön an die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder. Jürgen Krehl wurde
für 50 Jahre Mitgliedschaft die goldene Vereinsnadel und die Vereinsurkunde
verliehen. Dabei brachte Johann Steffl zum Ausdruck, dass Jürgen Krehl viele
Jahre selbst im Chor der Liederlust gesungen hat und viele Jahre das
Vorstandsamt des Kassenverwalters mit großem Idealismus gelebt hat. Er
bezeichnete den Jubilar als wirkliche Stütze des Vereins. Zum Dank sang der
Chor die Kärntner Volksweise „A Liadl fir dih“.
Im Vereinsjahr 2011 ist bei der Liederlust Ohmden einiges
angesagt.
Neben dem obligatorischen “Waldfest an der Kreuzeiche” am
2.Juni, das bereits in einer vorgelagerten Chorabstimmung in einen -Hock an der Gemeindehalle – umgewandelt
wurde, ist im Juli wieder eine Kooperationsveranstaltung mit „Schule singt“ angesagt. Am 22.10. wird dann zu einer
Herbstveranstaltung eingeladen und am 11.11. ist ein Konzert im Kurhaus in Bad
Boll geplant.
Danach sind bei der Liederlust Ohmden schon die Weichen
für 2012 gestellt. Am 12. Jan. starten
die Proben für die „Weilheimer Messe“, die Konzerttermine sind am 28. u. 29.
April 2012 vorgesehen. Dies ist wieder einmal ein Projekt zu dem die Liederlust
zum Mitmachen einlädt.
Im Anschluss an die offizielle Tagesordnung wurde von
MÄNNERSACHE, dem gemischten Chor und beiden Chören gemeinsam ein musikalischer
Querschnitt dargeboten. Beeindruckend war es zu hören, welch breites Repertoire
unterschiedlichster Chorliteratur sich die „Jungmänner“ bereits nach einem Jahr
erarbeitet haben.
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