Die Chöre der Liederlust in Bestform

Der gute Ruf der Liederlustchöre war dem Konzert am 27. November vorausgeeilt. Schon lange vor Konzertbeginn war jeder Stuhl im Festsaal des Kurhauses von Bad Boll belegt. Und das Spenden
aufkommen am Ende des Konzerts bewies, die Erwartungen der Konzertgäste wurden nicht enttäuscht. Der „Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.“ kann in diesem Jahr mit einer Rekordspende der Liederlust rechnen.


GemChorBBBK2015-2Wie gewohnt beeindruckend war die Spannbreite der dargebotenen Chorliteratur. Der gemischte Chor der Liederlust stimmte zu Beginn das einfache Volkslied „Und keiner soll sagen“, an und gewann mit Rhythmik, mühelosem Gesamtklang und präziser Artikulation sofort die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Die spürbare Freude beim Vortag des nächsten Volksliedes, der frischen, modernen Interpretation von „Hab mein Wage vollgelade“ übertrug sich rasch auf die Zuhörer und die Interpretation von „Un poquito cantas“ (Arrangement von Fran M. Herzog) riss das Publikum zu ersten Begeisterungsstürmen hin. Über einen wunderbaren rhythmischen Klangteppich des Chores erhoben sich mit spielerischer Leichtigkeit die Stimmen der drei Solisten und vermittelten südamerikanisches Lebensgefühl.

Besonders bemerkenswert ist die Aussage des Chorleiters Paul Theis, dass sowohl die Pianistin Birgit Hepperle, die im Laufe des Abends vier Vorträge einfühlsam begleitete, als auch die hervorragenden Solistinnen und Solisten nicht „eingekauft“ seien. Alle stammen aus den eigenen Chorreihen.

Einer gelungenen Interpretation des Ohrwurms „What a Wonderful World“ folgte ein erstes Highlight der klassischen Chorliteratur: „Zigeunerleben“ (R. Schumann). Und die Liederlust meisterte dies anspruchsvolle Stück virtuos.Männersache2

Gleichhohe Anforderungen stellte im späteren Konzertverlauf das Lied von Mendelssohn-Bartholdy „Der Jäger Abschied“ an die MÄNNERSACHE. Die Umsetzung war ergreifend und wahrlich preisverdächtig. Mit einem Augenzwinkern erklärte Paul Theis, dass das Publikum eine Premiere erlebt habe, da dieses A-cappella-Stück zum ersten Mal ganz exakt – ohne Tonhöhenverlust endete.

Für Musiklaien ist hier vielleicht eine Erklärung sinnvoll. Paul Theis legt Wert darauf, dass bei den Auftritten der Liederlustchöre überwiegend A-cappella-Stücke (Stücke ohne Instrumentalbegleitung) vorgetragen werden. Denn unbegleiteter Ensemblegesang ist die Königsdisziplin bzw. das Herz der Chormusik.

Die Lobeshymnen des Chorleiters auf die MÄNNERSACHE, die erst vor kurzem beim Carl-Friedrich-Zelter-Chorwettbewerb in Göppingen ausgezeichnet wurde, konntedas Publikum leicht nachvollziehen. Der stimmsichere und mühelos erscheinende Gesamtklang, die präzise Artikulation und das Können, mit dem die Männer die unterschiedlichen Stücke meisterten, verdiente Anerkennung. Sie wurden jedem Genre gerecht. So wurden auch die übrigen Liedvorträge („Tourelay,“, „King of the Road“, „Diplomatenjagd“, „ Männer mag man eben“ und „The Longest Time“) ein Hörgenuss.

SpendenDoch der gemischte Chor der Liederlust musste sich nicht hinter der MÄNNERSACHE verstecken. Der Vortrag des Gospels „Ride the Chariot“, und des „Panis Angelicus“ sowie das übrige Programm waren beeindruckend und ernteten reichlich Beifall. Und die „erklatschte“ Zugabe, das Hallelujah von Leonard Cohen, berührte das Publikum tief.

Ein überaus gelungener Abend für Liebhaber der Chormusik!





Informationen zum „Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.“ finden Sie hier:

www.krebskranke-kinder-tuebingen.de


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Fan-Bericht zum Auftritt der MÄNNERSACHE

Sie waren großartig, die MÄNNER der Liederlust! Am Samstag nahmen sie am Carl-Friedrich-Zelter Chorwettbewerb in der Stadthalle in Göppingen teil. Sie hatten es nicht leicht, waren sie doch der erste Männerchor, der sich Publikum und Juroren stellen musste. Doch die nachkommenden Männerchöre hatten es eindeutig schwerer. Die MÄNNERSACHE hatte die Messlatte ganz schön hoch gelegt.
Chorwettbewerb-1000
Zwar machte es durchaus bei allen Chören Vergnügen, den Vorträgen zu lauschen, im Vergleich zur Männersache fielen mir als Chorsängerin gleich mehrere Begriffe ein, die unser Chorleiter Paul Theis uns seit Jahren predigt:

  - Gute Körperhaltung, als wichtige Voraussetzung für guten Gesang und      
    auch optisch angenehm

  -  Präzise Aufstellung und Nutzung der gesamten Bühnenfläche, nicht nur ein
    Augenschmankerl, sondern auch akustisch vorteilhaft

  - Chorisches Atmen, also so atmen, dass der Lauf von Melodie und Text nicht
    unangenehm unterbrochen wird

  -  Genaue Artikulation, d.h. zum einen die Pflege einer präzisen Aussprache, so
    dass der gesungene Text auch verständlich ist – zum anderen die auf das
    Lied abgestimmte Bindung oder Trennung der gesungenen Töne

  - Korrekte Intonation, d. h. die Feinabstimmung der Tonhöhen, der
    Lautstärke, das Streben nach einem homogenen Chorklang

Chorwettbewerb 2015-2Und dass mir diese Begriffe einfielen, lag natürlich daran, dass die Männer auch diese Aspekte guten Chorgesangs erfolgreich umgesetzt haben. Bisher fiel mir bei diesen Begriffen meist der Spruch ein „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie“, doch am Samstag wurde die Theorie hörbar und mit wohliger Gänsehaut spürbar. Nicht nur die Fans der MÄNNERSACHE waren begeistert, das ließ sich leicht am Applaus ablesen.

Urkunde Chorwettbewerb
Und die außergewöhnliche Leistung unserer MÄNNER wurde doppelt belohnt. So durften sich unsere MÄNNER nicht nur über die verdiente und hervorragende Platzierung freuen, sie erhielten für ihre Leistung zusätzlich den Sonderpreis der Stadt Göppingen. Das bedeutet, unsere MÄNNERSACHE wird zu einem Auftritt in der Stadthalle Göppingen eingeladen und Fahrt- und Verpflegungskosten werden übernommen. Großes Lob allen Sängern und unserem Chorleiter Paul Theis!

Urkunde Sonderpreis
Am Freitag, 27. November um 19.30 Uhr im Kurhaus in Bad Boll ergibt sich die nächste Gelegenheit, die MÄNNERSACHE und den gemischten Chor der Liederlust zu hören.



Traditionelle Abschlusssingstunde der Liederlust

Vor vielen Jahren wurde die Tradition der Abschlusssingstunde vor der Sommer-
pause begründet. Hat „Tradition“ manchmal ein „altbackenes Gschmäckle“, diese jedoch ist allen hochwillkommen und ein Höhepunkt des Chorjahres der Liederlust. So war es trotz kühler Witterung am vergangenem Donnerstag und Ferienbeginn nicht verwunderlich, dass sich fast alle aktiven Sängerinnen und Sänger am Musikerhäusle eingefunden hatten. Schließlich garantiert dieses Sommerfest nicht nur Gaumenfreuden, sondern auch die Möglichkeit, angeregt in netter Atmosphäre miteinander zu plaudern. Es bringt alle einander näher und dieses Mal in besonderem Maße, als die kühle Witterung alle näher zusammenrücken ließ.


Zum Gelingen dieses Abends trugen viele Helferinnen und Helfer bei, die durch Ihre Mitarbeit beim Auf- und Abbau, bei der Herstellung eines beeindruckenden Büfetts und der Planung, Durchführung und Finanzierung der Veranstaltung be-
teiligt waren. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Dank gebührt auch Herrn Andreas Weil und dem Musikverein, der die Örtlichkeit zur Verfügung stellte und
GoldmannUdo Goldmann Herrn Udo Goldmann, Präsident des Chorverbandes Karl Pfaff, der die Ehrungen vornahm.
Diese waren wieder einmal sehr beeindruckend. So wurde Herr Alwin Richter für 60 Jahre passive Mitgliedschaft geehrt, ein nicht nur für den Geehrten bewegender Moment.
Weitere Ehrungen folgten: Heidi Steffl wurde für 50 Jahre und Lore Haug, Lore Schmidt, Margarethe Stoll und Hans-Albert Harsch wurden für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet. Es ist zwar schon lange bekannt, dass Singen gesund ist, die neue Erkenntnis ist, dass Singen sogar ein Jungbrunnen ist. Es fiel schwer, das frische Aussehen der Geehrten mit den langen Jahren der Mitgliedschaft in Einklang zu bringen.
Apropos Einklang, bzw. Harmonie: Natürlich wurden diese Ehrungen von Gesangseinlagen vom gemischten Chor und der Männersache eingerahmt. Und die harmonische und abwechslungsreiche Darbietung beeindruckte sichtlich Herrn Goldmann, was den Chorleiter Paul Theis besonders freute. Da auch die Chöre Pauls Leistung wertschätzen, erhielt er zwar keine Ehrenurkunde, aber ein dickes Lob und ein Präsent zum gerade vollendetem 50. Lebensjahr.
Paul Theis reiht sich in einen bunten Reigen vieler runder Geburtstage von Chormitgliedern ein, was viele feucht-fröhliche Nachsingstunden zur Folge hatte und dieses Jahr werden noch weitere Festivitäten dieser Art folgen. Erfreulich ist, dass zwar alle Mitglieder älter und hoffentlich auch bei guter Gesundheit sehr alt werden, dass aber, dank neuer Chormitglieder, das Durchschnittsalter sogar leicht gesunken ist; eine Entwicklung, die von allen begrüßt wird. Da das Miteinander in den Chören so harmonisch ist, fiel es allen schwer, sich für die lange Sommerpause voneinander zu verabschieden. Kein Wunder, dass viele noch der Kälte trotzend bis 1:00 Uhr in der Früh ausharrten.

Bis dahin allen wunderbare, erholsame Sommertage!
Abschlusssingstunde2015
v.l.: Heidi Steffl, Steffen Bühler, Lore Schmidt, Udo Goldmann, Hans-Albert Harsch, Alwin Richter, Lore Haug, Daniela Maier, Margarethe Stoll



Sommerserenade der Liederlust Ohmden


Wandelhalle KurparkDen Kurpark Bad Boll mit seinem herrlichen Baum-
bestand aus dem 19. Jahr-
hundert, die mit Rosen umrankte Wandelhalle im Biedermeierstil, in der man seit 1823 „lustwandeln“ kann, hatte die „Liederlust Ohmden“ für ihre Sommer-
serenade ausgewählt.

„Und keiner soll sagen“ und „Hab mein Wagen voll gelade“ – mit diesen Volksliedern begann der Gemischte Chor mit seinem Liederreigen, ausdrucksstark und sicher vorgetragen.
Zuvor begrüßte Paul Theis, Chorleiter des Gemischten Chores und der „Männersache“ die zahlreichen Zuhörer mit heiteren Worten und versicherte, dass die drohenden Gewitterwolken weiterziehen würden. Er war es auch,der durchs Programm führte und immer wieder kurze, humorvolle Einblicke gab in seine Arbeit mit den Chören.
Gem Chor Sommerserenade 2015Ein stürmisches Feuerwerk an Rhythmen und Gefühlen präsentierte der Chor mit „Un poquito cantas“, (F.M. Herzog Arrg.), „Zigeunerleben“ von R. Schumann und „What a wonderful world” (M. Brynner Arr.) Die beiden letzteren Lieder wurden einfühlsam von Birgit Hepperle am Klavier begleitet. Ansonsten sangen dieChöre fast ausnahmslos à cappella. Alle Solisten und die Pianistin kamen aus den eigenen Reihen. Es ist erstaunlich, mit wieviel Freude die „Männersache“, der junge Männerchor der Liederlust Ohmden, die unterschiedliche Literatur vorträgt. 2010 gegründet, wächst der Chor ständig und bereichert die Konzerte der Liederlust.Auf „Tourelay“, ein irisches Volkslied mit Soloeinlage, folgte „King of the road“, sehr dynamisch vorgetragen. Die „Diplomatenjagd“, von Reinhard Mey, erzählte, wie eine Jagdveranstaltung unter Beteiligung von Diplomaten ablaufen kann und verbreitete gute Laune beim Publikum.
Maennersache SommerserenadeDie Programmdramaturgie war abwechslungsreich gestaltet, indem die Auftritte kurz gehalten wurden, so dass immer wieder Spannung aufkam, wenn ein Chorwechsel stattfand. „Heute feiern wir den Sommer“, damit brachte der Gemischte Chor die Serenade auf den Punkt. „Wann I zum Tanzen geh“ ein alpenländisches Volkslied, „Mit Lieb bin ich umfangen“, ein Stück aus der Renaissance, „The lion sleeps tonight“, ein Titel aus Südafrika, zeigten die große Bandbreite der Literatur, die die Liederlust Ohmden unter Paul Theis erarbeitet. Nach einem sehr berührend gesungenen Volkslied aus Schweden „Vem kann segla“ und dem Spiritiual „Ride the chariot“, wieder mit Soloeinlage, überließ der Gemischte Chor die Bühne wieder den Herren.
Ganz klassisch „Der Jäger Abschied“ op. 50.2 von Felix Mendelsohn-Bartholdy, Text von Josef von Eichendorff, machten die Männer weiter. Mit dem ausdrucksvoll vorgetragenen Stück „Gott schuf das Weib“ (Die Rippe) sorgten sie für Heiterkeit bei den Sommergästen. Sie beendeten ihren Auftritt mit „The longest time“ von B. Joel.
Der Gemischte Chor mit der „Annenpolka“ von Johann Strauß brachte „Wiener Schmäh“ in den Park. „An Irish Blessing“, und „Good night sweetheart“ läuteten den Abschied ein und rundeten den musikalischen Genuss dieses Sommerabends ab.
Publikum SommerserenadeDankbarer und lang anhaltender Beifall belohnte alle Akteure für das Geleistete. (br)


Wohlwollender Wettergott zur Vatertagshocketse der Liederlust
Vatertagshock-2Obwohl die Wettervorhersage beun-
ruhigend war, hatte sich die Liederlust entschlossen, das Risiko einzugehen und den Vatertagshock wie gewohnt auszu-
richten. Und der Optimismus wurde belohnt.
Der Besucherandrang war so groß wie selten und die Helferinnen und Helfer konnten nur im „Sauseschritt“ den Ansturm auf die Getränke und all die anderen Köstlichkeiten bewältigen.
Doch eventuelle Wartezeiten wurden durch die Vatertagshock-3musikalische Darbietung des Oberdorf Duos und die Spiel- und Spaßangebote für die Kleinen aufs Angenehmste überbrückt.


Die Liederlust hat wieder bewiesen, dass ihre Mitglieder nicht nur gut zusammen singen und feiern, sondern auch mitein-
ander arbeiten können, netterweise durch viele Angehörige und Freunde unterstützt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben! Auch den Sponsoren LEKI, Allianz, Holzbau Robert Pfnür, Kreissparkasse, Zwiefalter Vatertagshock-1Klosterbräu, Kaffee- & Automatenservice Vogl sei gedankt. Ohne deren Unterstützung wäre so ein großes Fest kaum zu stemmen.


Doch was wäre ein Fest ohne Gäste? Wir freuen uns sehr, dass so viele mit uns gefeiert, Vatertagshock-4getrunken und geschmaust haben. Die beschwingte Stimmung, die freundlichen Gespräche und das angenehme Miteinander haben Gästen wie Gastgebern einen herrlichen Tag beschert.










Ein gelungenes Vereinsjahr trotz ungünstiger Rahmenbedingungen


Diese ungünstigen Rahmenbedingungen waren Anlass, Herrn Bürgermeister Funk zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am 28. März einzuladen.

Doch vor dem klärenden Gespräch war es allen Anwesenden ein Bedürfnis, Dieter Haußmann zu gedenken, dessen Tod im Sommer eine schmerzliche Lücke im Kreis der Sängerinnen und Sänger hinterlassen hat.
Im Anschluss daran wurden Herrn Bürgermeister Funk die Rahmenbedingungen aufgezeigt, unter denen die Aktivitäten der Liederlust seit dem Brand vor mehr als zwei Jahren leiden. Das Fehlen eines geeigneten Probenraums steht an erster Stelle. Zwar stellt die Katholische Kirchengemeinde, seit Anfang 2013 Räumlichkeiten zur Verfügung, was die Liederlust der Kirchengemeinde hoch anrechnet. Doch leider ist dieser Raum für den großen Chor sehr beengt und es fehlen geeignete Lagermöglichkeiten für Noten u. a. Auch fehlt ein Raum für Besprechungen und Versammlungen. Oft mussten in den vergangenen Jahren Ausweichquartiere gesucht werden. So auch für die diesjährige Jahreshaupt-
versammlung. Für diese stellte die Feuerwehr freundlicherweise Räumlichkeiten zur Verfügung.

Herr Bürgermeister Funk ging ausführlich auf die geschilderten Probleme ein. Er erklärte, warum die Renovierungsarbeiten nur so stockend ausgeführt werden konnten, und zeigte auf, wie sich die künftige Raumsituation gestalten wird. Er machte den Anwesenden Hoffnung, dass zumindest der alte Probenraum nach den Sommerferien wieder zur Verfügung stehen wird, sofern nicht Unvorher-
sehbares eintritt
.

Die übliche Tagesordnung schloss sich an, d. h. der Bericht des 2. Vorsitzenden Steffen Bühler. Knapp skizzierte er die herausragenden Ereignisse des letzten Vereinsjahres, die gelungenen Auftritte, die Ausflüge der beiden Chöre und die Feste. Er beschränkte sich auf dürre Daten, da diese im Verlauf des Abends in Bild und Ton von der Schriftführerin Andrea Haußmann ausführlich dargeboten würden.
Erfreut konnte Steffen Bühler mitteilen, dass im vergangenen Jahr beide Chöre jungen Sänger-/Sängerinnenzuwachs verbuchen konnten. Er dankte dem Chorleiter für die gute Zusammenarbeit und die unermüdliche Verbesserung des gesanglichen Niveaus. Er lobte den Zusammenhalt und die verlässliche Hilfs-
bereitschaft nicht nur der aktiven, sondern auch der passiven Mitglieder. Diese sei nicht selbstverständlich und ohne diesen Rückhalt sei der Vatertagshock der Liederlust nicht zu stemmen.

Der Bericht des Chorleiters Paul Theis war voll des Lobes für die Sängerinnen und Sänger. Auftretende Konflikte wurden souverän gelöst und haben Chorleiter und Chor ein gutes Stück zusammenwachsen lassen. Der Chor zeige sich zunehmend dynamischer und Neuem gegenüber aufgeschlossener. Natürlich träfen immer wieder unterschiedliche Erwartungshaltungen und Befindlichkeiten aufeinander, doch sei es für alle Beteiligte Pflicht, zusammen eine gemeinsame Linie zu finden. Und dies sei im letzten Jahr gut gelungen. Schließlich sind alle gleichermaßen daran interessiert, die Gesangsqualität kontinuierlich zu verbessern.
Einen besonderen Dank richtete er an seine beiden Vizechorleiter und alle, die sich in der Vereinsarbeit engagiert haben und engagieren.
Zum Schluss gab Paul Theis noch einen Ausblick auf das nächste Jahr. Vom
26. - 29.05.2016 wird das nächste Chorfest des Chorverbands Karl Pfaff in Stuttgart stattfinden. So ein Ereignis direkt vor der Haustür sollte genutzt werden, denn das gesangliche Angebot dürfte ausgesprochen vielfältig sein.


Zum ersten Mal präsentierte der Kassier Benedikt Havers, den Haushalt der Liederlust; doch erst, nachdem er seiner Vorgängerin Sabine Haußmann für das gute Datenmaterial gedankt hatte. Präzise und nachvollziehbar listete er die diversen Ausgaben und Einnahmen auf. Erfreulicherweise konnte er berichten, dass die Einnahmen im Jahr 2014 knapp über den Ausgaben lagen.
Die vorgeschriebene Kassenprüfung wurde durchgeführt und hat keine Beanstandungen ergeben.

Diesem Tagesordnungspunkt folgte das Highlight des Abends: Der ausführliche Bericht der Schriftführerin Andrea Haußmann, assistiert von ihrem Ehemann Hans-Günther über die Aktivitäten der Liederlust seit der letzten Haupt-
versammlung.
Der gebotenen digitalen Fotoshow merkte man nicht an, wieviel Arbeit, Zeit und Herzblut darin stecken. Witz, Charme und Heiterkeit der Darbietung ließen vergessen, welch‘ technischer Aufwand für diese Show erforderlich ist. Knapp über eine Stunde fesselte sie die Aufmerksamkeit der Zuschauer und war Anlass für viele Lachtränen. Dass die Jahreshaupt-
versammlungen der Liederlust stets so gut besucht sind, liegt sicher an diesem Tagesordnungspunkt.


Es folgte die Entlastung des Vorstandes. Allen Vorstandsmitgliedern wurde für ihre Arbeit gedankt und ein kleines Präsent übergeben. Dank verdienten auch die beiden Vizechorleiter, die Organisatoren der Nachsingstunde, der Noten-
wart, Johann Steffl für seinen „Sondereinsatz Gemeindehalle“ und viele Sängerinnen und Sänger, die fast keine Aktivität des Chors versäumt haben.

Da die meisten Vorstandsposten alternierend für drei Jahre besetzt werden, um die Kontinuität der Vorstandsarbeit zu garantieren, standen in diesem Jahr nur 4 Posten zur Wahl. Leider bleibt auch in diesem Jahr die Stelle des 1. Vorsitz-
enden vakant.

Der 2. Vorsitzende Steffen Bühler stellte sich der Wahl und wurde einstimmig wiedergewählt. Dasselbe trifft auf Beisitzerin Carmen Witzler und die Pressereferentin Petra Leusing zu.
Hans Herzinger betonte, dass das Vorstandsteam zwar jung im Amt sei, aber die Vakanz des 1. Vorsitzenden gut kompensiert und exzellente Arbeit geleistet habe.

Dies ist die aktuelle Zusammensetzung des Vorstandes:
2. Vorsitzender: Steffen Bühler
Stellvertr. 2. Vorsitzende: Daniela Maier
Beisitzerin: Karen Gundelsweiler
Beisitzerin: Carmen Witzler
Kassenverwaltung: Benedikt Havers
Schriftführung: Andrea Haußmann
Webmaster: Hans-Günther Haußmann
Pressereferentin: Petra Leusing
Kassenprüfer: Hans Harsch & Kerstin Lang



Die positiven Auswirkungen des Chorgesangs

… kann man inzwischen allenthalben nachlesen: Die Abwehrkräfte werden gestärkt, Stress wird abgebaut und vieles Gute mehr. Relativ neu ist die Erkenntnis, dass Chormitglieder, die gemeinsam singen, auch ihre Herzfrequenzen einander anpassen. Ihre Herzen schlagen synchron.

Im Fall der Liederlust schlagen die Herzen sogar seit vielen Jahren gemeinsam für einen anderen Verein, den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.

Deshalb findet jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ein Benefizkonzert der Liederlust zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder in Bad Boll statt. Vor Kurzem durfte Herr Kaiser den jährlichen Scheck für die krebskranken Kinder  vom Vorsitzenden der Liederlust in Empfang nehmen. Beachtliche 1.300 € haben die Chormitglieder beim Benefizkonzert im vergangenen November „ersungen“. Den von Herrn Kaiser ausgesprochenen Dank für die großzügige Spende möchte die Liederlust gerne mit den Konzertbesuchern teilen, die durch ihre Freigebigkeit dazu beigetragen haben. scheckübergabe 2015b
           
       Steffen Bühler           Daniela Maier             Kurt Kaiser